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Mittwoch, 18. August 2010
Wilhelm Federer
tontraegerhoerer, 21:49h
Es ist ja nun schon länger bekannt, dass Roger Federer der wohl beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Was bislang nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist: Der Schweizer muss mit seinem Landsmann Wilhelm Tell verwandt sein.
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Dienstag, 17. August 2010
Lieblingsserien (3): Wahre Vampire
tontraegerhoerer, 22:27h
Der Erfinder von Six Feet Under zeigt seine Vielseitigkeit in der so gar nicht typischen Vampir-Serie True Blood

Stellen wir uns vor, japanischen Forschern sei es gelungen, künstliches Blut herzustellen. Das wäre nicht nur die Lösung aller Blutspende-Engpässe, sondern auch eine einzigartige Gelegenheit für Vampire sich zu outen.
Genau das ist Ausgangssituation von True Blood. Vampire leben unter Menschen, ernähren sich vom der Serie ihren Namen gebenden Ersatzgetränk (in Colaflaschen-Größe erhältlich in den Geschmacksrichtungen A, B, AB und 0) und kämpfen für das VRA. Das Vampire Rights Amendment.
Die eigentliche Geschichte der Serie entwickelt sich fernab aller politischen Entscheidungen im beschaulichen und bislang vampirfreien Bon Temps in Louisiana rund um Kellnerin Sookie Stackhouse. Sookie wohnt bei der wohl großmütterlichsten Großmutter der jüngeren Filmgeschichte, muss sich mit ihrem sympathisch-begriffsstutzigen Bruder herumschlagen besitzt die erstaunliche Fähigkeit, Gedanken lesen zu können. Zumindest menschliche Gedanken, denn die Gedanken des 170 Jahre alten, ersten Vampirs in Beautemps Bill Compton bleiben ihr verschlossen. Zwischen beiden entwickelt sich schnell eine Beziehung, die ebenso schnell zu Problemen führt wie das Treiben eines Serienmörders in der verschlafenen Südstaaten-Stadt. Erster Verdächtiger – natürlich: Der Vampir.

Bill Compton, 174 (Stephen Moyer) und Sookie Stackhouse, 25 (Anna Paquin)
True Blood zeichnet sich durch eine wohldurchdachte Vielfältigkeit aus. Zum einen ist die Serie eine große Parabel auf den Umgang mit Afro-Amerikanern in den USA in der Vergangenheit und die Forderung nach gleichen Rechten für Homosexuelle heute, zum anderen aber immer wieder auch einfach nur großartiger Trash. Man darf nicht den Fehler begehen und True Blood für einen Verwandten von Twilight und ähnlichen neuen Vampirfilmen halten. Die Serie lebt von einem schnell wechselnden Mix von Sex, Blut, Gewalt und Horror-Elementen. Und je weiter sie fortschreitet, desto massiver werden die dargestellten Exzesse, gekoppelt mit einer an Lost-erinnernden Zahl an „What the fuck?!“-Momenten. Vampir sein in True Blood hat nichts mit bleichen Schönlingen zu tun – auch wenn Stellan Skarsgards Sohn Alexander sicherlich so aussieht – sondern mit Härte, Splatter Movie-artigem Bluteinsatz und ständiger Gefahr.

Eric Northman, 1000 (Alexander Skarsgard)
Die in den Jugendvampirromanen so gezähmt wirkenden Wesen erleben hier eine Renaissance ihrer Brutalität und Andersartigkeit, was sich auch in einer Vielzahl homo- und bisexueller Vampire ausdrückt.
Was True Blood neben der aus der X-Men-Trilogie bekannten Hauptdarstellerin Anna Paquin abrundet, ist vor allem das Setting in Louisiana. Dass „thing“ hier „thang“ ist, Frauen meistens burschikos und selbstbewusst sind und in allen Männern ein kleiner Cowboy steckt, gibt der Serie einen unverwechselbaren Grundton.
Hier geht’s zum Trailer der ersten Staffel.
Und hier zu Lieblingsserie 1: Twin Peaks.
Und auch noch zu Lieblingsserie 2: Lost.
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Montag, 16. August 2010
Ähm, ja... (in English: wtf?!)
tontraegerhoerer, 23:23h
Ein interessanter Werbe-Spot von Durex über ein neues Gleitgel speziell für Frauen. Was daran interessant ist? Das Ganze ist unterlegt mit Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen (super Orgasmus-Songauswahl) aus Mozarts...nun...also...Zauberflöte.
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Gerichtsverhandlung deluxe
tontraegerhoerer, 18:00h
Plan B schickt sein Alter Ego Strickland Banks auf die Anklagebank und was dabei herauskommt, dürfte die funkyste Gerichtsverhandlung der Geschichte sein.
Das Video zur wundervollen Single She Said wartet mit schnippsender Jury, tanzendem Gerichtsdiener und rhythmischer Stenotypistin auf, was wohl ebenso wunderlich wie die Karriere des 26jährigen Londoners selbst ist. Nach einem ersten, schnell in der Versenkung verschwundenen Hip Hop-Album kam Plan B dieses Jahr mit einem Mix aus Soul und Hip Hop auf seinem zweiten Album The Defamation of Strickland Banks zurück. Zum Glück hat sich Plan B/Ben Drew nicht am Hip Hop festgebissen, denn so wäre uns wohl eine der spannendsten Marvin Gaye-Reinkarnationen entgangen.
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Freitag, 13. August 2010
Ein Herz für Piraten
tontraegerhoerer, 19:57h
tontraegerhoerer meldet sich aus der Sommerpause zurück und hat tolle Sachen mitgebracht.
Coeur de Pirate ist das Pseudonym der Franko-Kanadierin Béatrice Martin, die mit ihrem Debütalbum schon 2008 für Furore in Kanada und den USA und später in Frankreich sorgte. Am 20.8. kommt ihr Album auch bei uns heraus, und wer jetzt Angst vor einer weiteren seichten, französisch-singenden Lala-Stimme mit blonden Haaren hat: Keine Sorge, die Dame ist abgründiger als es auf den ersten Blick scheint. Und sie ist eine echte Piratin, zumindest hat sie beide Arme tätowiert.
Ein hübsch klingendes Duett mit dem vielsagenden Titel Pour un infidèle (Für einen Untreuen):
Und damit die Befürchtungen, ich könnte in der Sommerpause völlig im Seicht-Pop angekommen sein, auch nicht zu schnell entkräftet werden, reden wir doch über Twilight - Eclipse. Auch wenn ich den Film nicht gesehen habe, behaupte ich einfach mal, dass das Beste - oder das einzig nicht Schlechte - an ihm Teile des Soundtracks sind. Zum Beispiel dieses Filmmusik-Schmankerl der sonst schmalzunverdächtigen Vampire Weekend (im Video mit den wenigsten Twilight-Fotos...):
Endlich kam dieses Jahr dann auch das lang erwartete Uffie-Album heraus mit der immer gleichen Erkenntnis für Electro-Acts (vgl. Justice, Robyn usw. usf.): Tolle Singles, mittelmäßige Alben. Egal, ein tolles Musikvideo zum eher nicht so tollen ADD SUV (feat. Pharell Williams), das Madonna trotzdem das Fürchten lehren dürfte, und der Kracher-Song MC's Can Kiss mit einem grandiosen Saxophon-Trash-Solo:
Okay, dass Arcade Fire nicht nur die Band der Stunde, sondern eigentlich der letzten Jahre ist, ist wohl mittlerweile den meisten klar. Und dass The Suburbs ein sehr interessantes Album ist auch. Deshalb muss wohl auch nicht mehr gesagt werden als: Hit, Hit, Hit. So ist das nämlich.
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Samstag, 19. Juni 2010
Cover-Träume
tontraegerhoerer, 14:27h
Nachdem tontraegerhoerer schon einmal auf den famosen Beck's Record Club hingewiesen hat, kommt er nun nicht um eine erneute Empfehlung herum.
Zur Erinnerung: Beck Hansen - wohl immer noch vor allem durch seinen Single-Hit Loser bekannt - lädt alle paar Monate einige Künstlerinnen und Künstler in sein privates Studio ein und spielt ein begnadetes und meistens bekanntes Album der Pop-Geschichte ein. Bisher wirkten so illustre Gäste wie Jeff Tweedy von Wilco, Jamie Lidell, (Leslie) Feist, Nigel Godrich oder der hauptberufliche Schauspieler Giovanni Ribisi mit.
Dieses Mal begibt sich Beck mit Annie Clark von St. Vincent und der Band Liars auf die Spuren von INXS. Dass sich Frontmann Michael Hutchence dem Bandnamen-Motto "in excess" zu sehr verpflichtet fühlte, zeigte sich 1997 in seinem Selbstmord unter Drogeneinfluss. Die Versuche der Band seit diesem tragischen Ereignis wieder auf die Beine zu kommen (inklusive eines Fernsehcastings für einen neuen Sänger), sind bisher gescheitert.
Was sich aus den Songs des Erfolgsalbums Kick der australischen Band machen lässt, demonstriert Beck's Record Club äußerst eindrucksvoll. Wer sich die Mühe macht, das Original von INXS und die Coverversion anzuhören, wird überrascht sein von der Intensität und Emotionalität der neuen Version.
Hier geht's zum ersten Bericht über Beck's Record Club.
Und hier geht's zu Beck's Record Club.
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Sonntag, 13. Juni 2010
Neu: Arcade Fire
tontraegerhoerer, 12:32h
Die erste Single The Suburbs vom gleichnamigen, neuen Arcade Fire-Album ist draußen und anders. Kein treibender Rhythmus, keine Massenhypnose sondern gepflegtes Melancholie-Schunkeln im Falsett. Mehr davon!
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Dienstag, 8. Juni 2010
Berliner Chaostage
tontraegerhoerer, 13:16h
tontraegerhoerer ist immer noch ein wenig irritiert von den zurückliegenden Wochen des politischen Lebens und versucht ein sicherlich vorzeitiges Resümee.
Hätte sich ein Drehbuchautor die letzten Wochen ausgedacht und einer Produktionsfirma als Politthriller angeboten, wäre der zuständige Produzent vor Lachen wohl vom Stuhl gefallen, hätte das Skript nach zwei Seiten zerrissen und in den Papierkorb befördert. Eine sechs Monate lang als wahnwitzig beschriebene und dennoch stur eingehaltene Taktik des Nichtstuns, die Wahlerfolge ermöglichen soll, führt zu katastrophalen Verlusten in Nordrhein-Westfalen. Ein machthungriger, polarisierender Ministerpräsident schwört der Politik ebenso ab wie ein bescheidener, populärer Bundespräsident. Zwei sehr unterschiedliche Kandidaten werden aus den gleichen machtpolitischen Gründen gekürt, großkoalitionäre Schreckgespenster wehen umher, Gesundheitspolitiker werden zu Wildsäuen und Freibier für alle gibt es auch nicht mehr. Und das alles innerhalb eines Monats.
Was derzeit in der politischen Landschaft passiert, ist überraschend, besorgniserregend und unheimlich spannend. Selten gab es eine Zeit, in der sich die Ereignisse – größtenteils völlig unabhängig voneinander - dermaßen überstürzten wie in den letzten Wochen. Welche Auswirkungen sie haben, zeichnet sich nun langsam ab:
CDU/CSU
Horst Seehofer müsste sich eigentlich den ganzen Tag lang die Hände reiben. Nachdem er in den letzten Jahren mehrfach als Störenfried abgekanzelt und von Granden der CDU und Angela Merkel zurechtgewiesen wurde wie ein unartiger Schuljunge, ist seine Machtposition momentan sehr gefestigt. Die Kanzlerin ist viel zu beschäftigt, die eigene Koalition nicht auseinanderbrechen zu lassen und die politischen Größen der CDU…? Die haben sich größtenteils freiwillig verabschiedet: „Arbeiterfürst“ Jürgen Rüttgers wurde von den Wählerinnen und Wählern auf ein erträgliches Normalmaß gestutzt, Roland Koch ist oft genug an Merkel gescheitert und taucht ab in die freie Wirtschaft und Christian Wulff wird entweder Bundespräsident oder darf seine politische Karriere an den Nagel hängen. Und all die Pofallas, Röttgens, Schäubles und von der Leyens muss Seehofer nicht fürchten, werden sie innerhalb der Partei doch nur als Lautsprecher Merkels angesehen.
Das Machtvakuum, dass sich innerhalb der CDU um Angela Merkel herum gebildet hat, lässt die CSU wieder in alter Größe erstrahlen, für den Moment zumindest.
Die CDU-Vorsitzende mag zwar durch die endgültige Niederlage des Anden-Paktes rund um Koch, Wulff und Konsorten vordergründig gestärkt sein, doch ein wesentliches Problem ihrer Politik vergrößert sich damit enorm. Wer in Zukunft Merkels Politik neben der ja recht schweigsamen Kanzlerin innerhalb der CDU und den Bürgern erklären soll, bleibt offen. Solange Lieberknecht, Bouffier, Mappus oder McAllister Namen ohne Gesichter und Programme bleiben, bleibt auch die CDU plötzlich ziemlich kopflos. Merkel wird ein riskantes Spiel spielen müssen und alles auf eine Karte setzen müssen: Angela Merkel. Wenn es funktioniert, wird sie wohl in eine Liga mit Helmut Kohl aufsteigen. Doch jede noch so kleine Niederlage wird von nun an mit ihr in Verbindung gebracht werden.
Die Regierung
„Freibier für alle macht beliebt, aber dann fährt der Karren vor die Wand.“ Mit dieser Äußerung kündigte Guido Westerwelle in bester Generalsekretärsmanier die bevorstehenden Sparmaßnahmen an und als mündiger Bürger atmet man durch. Endlich hat diese Regierung einen gemeinsamen Programmpunkt gefunden. Da übersieht man gerne, dass sich Teile der Koalition im Zuge des Streits um die Gesundheitsreform gegenseitig als „Wildsau“ bezeichnen. Jetzt soll also gespart werden. Das war eigentlich jedem schon seit der letzten Bundestagswahl klar, bis auf die FDP, die viel zu lange an das Wunder von Steuersenkungen glaubte. Stattdessen gibt es jetzt eine Art Kerosin-Steuer. Und die Finanztransaktions-usw.-Steuer, die selbst die meisten Politiker nicht richtig verstehen. Und eine Brennelemente-Steuer, was wohl ein cleverer Schachzug sein soll. Denn plötzlich geht es in der Laufzeitverlängerungsdiskussion für Atomkraftwerke nicht mehr darum, ob die Reaktoren sicher und geeignet dafür sind. Jetzt ist die Verlängerung eine Frage des nationalen Interesses aller Bürger, um wirtschaftlich zu überleben. Denn ohne längere Laufzeiten gibt es auch keine zusätzlichen Steuereinnahmen, und dann müsste die Koalition noch mehr bei den sogenannten „kleinen“ Bürgerinnen und Bürgern sparen. Eine Vermögenssteuer oder Anhebung des Spitzensteuersatzes steht natürlich außer Frage. Atomkraft für gesicherte Hartz IV-Sätze, da sind die paar Störfälle und Risiken doch wirklich absolut nebensächlich und auf die in Auftrag gegebenen Gutachten muss man auch nicht mehr warten. Es geht schließlich um Geld.
Doch bevor die Koalition sich allzu sehr über die gemeinsamen Anstrengungen freut, gilt es noch bis zum 30. Juni zu zittern. Die sichere Mehrheit in der Bundesversammlung wackelt in den letzten Tagen mehr, als der Regierung lieb sein kann. Die Nominierung Christian Wulffs war ein parteitaktisch kluger Vorgang, der einen nicht zu regierungskritischen Bundespräsidenten ins Amt bringen dürfte, das dieser wohl nicht so leicht vorzeitig verlassen würde. Doch die Aufstellung von Joachim Gauck durch SPD und Grüne war eine parteitaktisch betrachtete noch bessere Idee. So hat die Opposition nicht nur den besseren Kandidaten, sondern auch die moralische Haltung der meisten Bürger hinter sich: Ein parteiübergreifender Bundespräsident entspricht dem Wunsch der Mehrheit nach einem Ende politischer Machtspielchen.
SPD
Sigmar Gabriel wird im Moment wohl einen sehr ruhigen Schlaf haben. Hannelore Kraft erweist sich in Nordrhein-Westfalen als kluge, integere, inhaltlich argumentierende Politikerin, als Anti-Ypsilanti. Joachim Gauck übertrifft schon jetzt alle Erwartungen und Schwarz-Gelb zerfleischt sich selbst ohne jedes Eingreifen der Opposition. Das Schlimmste, was der SPD jetzt passieren könnte, wären vorzeitige Neuwahlen. Denn noch hat sich die arg gebeutelte Partei bei weitem nicht erholt von der eklatanten Niederlage im letzten Jahr. Das Durcheinander der Regierungskoalition ermöglicht ihr einen Erneuerungsprozess abseits medialer Dauerbeobachtung, und momentan sieht es so aus, als würde Gabriel diese Gelegenheit nutzen. Wann und ob die SPD jedoch je wieder in der Lage sein wird, Wahlen aus eigener Kraft zu gewinnen, bleibt weiterhin unsicher.
Die Presse
Der größte Profiteur der vergangenen Wochen dürften wohl „die Medien“ sein. Selten war die Nachrichtenlage in der Innenpolitik dermaßen vielfältig und dicht. Für Journalistinnen und Journalisten wäre es geradezu wünschenswert, dass Christian Wulff die Wahl zum Bundespräsidenten Ende Juni verliert. Das wäre nicht nur die nächste nachrichtliche Sensation, denn das Ende der Regierung wäre wohl damit definitiv eingeleitet und die Kommentarspalten wären für Monate gefüllt.
Roland Koch und Horst Köhler
Die beiden Zurückgetretenen haben trotz gemischten bzw. entsetzten Reaktionen einen enormen Vorteil: Sie haben sich selbst von jeglichem Druck befreit und können nun dem äußerst regen, machtpolitischen Spiel der großen Parteien gelassen zusehen. Ein Luxus, den die meisten Bürgerinnen und Bürger wohl längst nicht mehr teilen.
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